Zukunft Zuckerrübe

"Zukunft Zuckerrübe"


26.06.2013



200 Rübenanbauer und Gäste aus Saatzucht, Forschung und Beratung waren dabei, als bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes der offizielle Startpunkt für das Projekt „Zukunft Zuckerrübe“ gesetzt wurde.

Jahreshauptversammlung des Verbandes setzt Startpunkt für Forschung rund um Klimawandel und Nematoden


Mit der Jahreshauptversammlung des Verbandes der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer e.V. am 25. Juni ist das Projekt „Öffnet internen Link im aktuellen FensterZukunft Zuckerrübe“ gestartet. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen haben auf Initiative des Verbandes die Grundlage für ein länderübergreifendes und interdisziplinäres Forschungsprojekt gelegt. Die Projektpartner investieren in vier Jahren insgesamt ca. eine Dreiviertelmillion in die Zukunft des Zuckerrübenanbaus.


Staatsministerin Ulrike Höfken erklärte anlässlich der Jahreshauptversammlung des Verbandes in Worms: „Ich sehe das Projekt als eine wichtige und notwendige Begleitung für die derzeitige Reformdiskussion über die Zuckermarktordnung an. Das Projekt soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Erzeuger und die Nachhaltigkeit des Zuckerrübenanbaus zu stärken.“


Ohne Regeln geht es nicht!


Höfken erneuerte dabei nochmals ihre Forderung nach einer Fortführung der Zuckermarktordnung bis zum Jahr 2020. Als „wichtiger noch als den Kampf um die Jahreszahl“ stellte sie jedoch die Frage heraus, wie die Position der Erzeuger insgesamt gestärkt werden kann.


Auch der Verbandsvorsitzende Walter Manz machte deutlich, dass ein funktionierender Markt ohne Regeln nicht möglich ist. Er erinnerte außerdem daran, dass man mit der Reform der Zuckermarktordnung vor sieben Jahren noch den Markt für eine Fortsetzung der Quote vorbereitet habe. Dafür habe man Standorte geschlossen und die eigene Produktion deutlich unter die Eigenversorgungsschwelle abgesenkt. „Das macht man nicht, wenn man anschließend in vollem Umfang einem Weltmarkt ausgesetzt werden soll!“


Heimische Zuckerrübenproduktion erhalten


Dr. Werner Beicht vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Heinz-Hermann Schnabel, Vizepräsident des Landtages Rheinland-Pfalz, Thorsten Wehner, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz und Direktor Manfred Kröhl von der Südzucker AG überbrachten Grußworte und würdigten die Bedeutung der Zuckerrübe für die Region. Dabei machten sie deutlich: „Wir wollen die Zuckerrübenproduktion in Hessen und Rheinland-Pfalz erhalten!“


Nematodenforschung für die Praxis


Das Hauptreferat der Veranstaltung drehte sich – ganz im Zeichen des neuen Projektes – um den Zuckerrübennematoden Heterodera schachtii. Prof. Dr. Florian Grundler von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn stellte die aktuellen Entwicklungen in der Forschung sowie Perspektiven für die Praxis vor. Im Rahmen des Projektes „Zukunft Zuckerrübe“ erhofft man sich, über wesentliche epidemiologische Faktoren Aufklärung zu erhalten. „Wir möchten mit unserer Forschung die Grundlage dafür legen, dass Sie als Anbauer auch künftig nachhaltig Rüben anbauen können und für Ihre Familienbetriebe ein gutes Einkommen erzielen“, betonte Grundler abschließend.








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