Zukunft Zuckerrübe
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Pflanzenschutzhinweise vom 15.07.2014


14.07.2014


Der Regen ist vorbei. Die Hitze kehrt in den nächsten Tagen zurück.   


 


Blattkrankheiten:


Die Kontrolle unserer Versuchs- und Kontrollflächen zeigt auch in dieser Woche einen unverändert  niedrigen Befallsdruck an. Die meisten Standorte weisen noch keinen oder nur sehr geringen Befall unter dem Schwellenwert auf. Mehltau ist an einigen Standorten zu finden.


Der Befall kann auf ihren Feldern aber stärker sein. Um den optimalen Behandlungstermin zu ermitteln sind eigene Bestandeskontrollen unerlässlich.


Der Fungizideinsatz ist erforderlich, wenn die Bekämpfungsschwelle von 5% befallener Blätter erreicht ist.


 


Mittelempfehlung:


Starkbefallsgebiete:                           Erstbehandlung mit strobilurinhaltiger Mischung


z.B. Juwel 1,0 l/ha oder Ortiva 0,6 l + Spyrale 0,6 l/ha


Gebiete mit mittlerem-schwächerem Befallsdruck:                        Spyrale 1,0, Duett ultra 0,6, Domark 1,0,  Rubric 1,0  l/ha. Falls Sie noch Restmengen von Harvesan (0,6 l/ha) besitzen sollten Sie diese in der Saison 2014 unbedingt aufbrauchen.


 


Für den Behandlungserfolg sind folgende Punkte wichtig:


                - Erstbehandlung unmittelbar bei Erreichen der Behandlungsschwelle


- Spritzung bei Temperaturen unter 25 °C. An heißen Sommertagen in den frühen Morgenstunden (leichter Taubelag ist positiv) oder am späten Abend bei nicht zu hoher Temperatur spritzen.  


- Wasseraufwandmenge 300 – 400 l/ha.


 


Raps in der Rübenfruchtfolge:


In vielen Regionen ist der Raps schon gedroschen. Jetzt gilt es die ausgefallenen Samen zum keimen zu bringen und rechtzeitig zu bekämpfen um Probleme in der Fruchtfolge zu vermeiden.


An Ausfallraps können sich Rübennematoden sehr gut vermehren, um dies zu verhindern muss der Ausfallraps bei 250°C Bodentemperatursumme beseitigt werden. Hierzu wird die mittlere Bodentemperatur über 8°C täglich addiert. Sind 250 °C erreicht muss der Ausfallraps vollständig beseitigt werden. So ist das Risiko einer Nematodenvermehrung sehr gering.


Bei der Stoppelbearbeitung nach Raps ist auf eine flache Bearbeitung zu achten, damit möglichst viel Ausfallraps in Keimstimmung kommt. So vermeiden Sie, dass der Ausfallraps in der Fruchtfolge zum Problemunkraut wird.








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