Zukunft Zuckerrübe
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Pflanzenschutzhinweise vom 02.05.2017


01.05.2017


Die Nachtfrostgefahr scheint jetzt vorüber zu sein. Die meisten Bestände haben den Frost weitgehend unbeschadet überstanden. Dennoch zeigen viele Bestände Stresssymptome und sollten deshalb vorsichtig behandelt werden.


In der kommenden Woche bringt ein Tiefausläufer unbeständige Witterung mit Regenschauer.


Herbizidbehandlungen:


Rübenbestände, die den Frost gut überstanden haben, können jetzt mit den üblichen Mischungen behandelt werden.


„Normalverunkrautung“ Gänsefuß, Windenknöterich, Ehrenpreis etc.:


Betanal maxxPro 1,25 l/ha +


Metafol SC 1,25-1,5 l/ha oder Goltix Titan 1,5-2,0 l/ha                                             


Sind die Unkräuter überwiegend im Laubblattstadium, kann Betanal maxxPro auf 1,5 l/ha erhöht werden.


Beim Einsatz von Belvedere Extra 1,25 l/ha, Betasana Trio SC 2,0 /ha oder Betasana SC 1,75 l/ha sollen 0,3 l Hasten zur Absicherung der Blattwirkung zugesetzt werden.


 


Gegen schwerbekämpfbare Unkräuter im Laubblattstadium werden die Spezialherbizide zugemischt.


Bingelkraut, Hundspetersilie, Klettenlabkraut, Kamille, Vogelknöterich, Raps:         


Debut 25 – 30 g plus 0,25 l FHS zur oben genannten Mischung zusetzen


 


Hundspetersilie, Kamille oder Nachtschatten:    


Lontrel 600 0,1 l/ha oder Lontrel 720 80 g/ha oder Vivendi 0,6 l/ha zusetzen


 


Hirsestandorte:         Spectrum 0,3 l/ha zur Absicherung der Bodenwirkung


 


Wurden die Rüben durch den Frost stärker gestresst, sollte die Unkrautbekämpfung mit reduzierten Mittelmengen im ersten Schritt z.B. Betanal maxxPro 1,0 l/ha + Metafol 1,25 l/ha erfolgen. Die Spezialherbizide sollten nicht zugesetzt werden. Diese können dann bei der Folgespritzung, in verkürztem Abstand von 4-5 Tagen, zugesetzt werden.








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